Wie verfasse ich als Student einen Lebenslauf?

Ein studentischer Lebenslauf sollte perfekt formuliert sein!

Studenten verfügen in der Regel noch nicht über viele Daten, die sie in einer Bewerbung nennen müssen. Doch auch ein Student kann einen Lebenslauf so interessant gestalten, dass er nie wieder von einem Personalsachbearbeiter übersehen wird. Der Lebenslauf liegt in der Bewerbungsmappe immer genau hinter dem Bewerbungsanschreiben. Daher sollten diese beiden Dokumente einheitlich formatiert werden. Schriftart und Schriftgrad sollten identisch sein. So ergibt sich ein optisch ansprechendes Bild der Bewerbung. Auf dem Kopf des Lebenslaufs steht immer das Wort Lebenslauf. Dieses Wort darf neben dem Ruf- und dem Nachnamen fett geschrieben werden.

Dann folgen die persönlichen Daten: Name, Geburtsdatum, Geburtsort, Familienstand, Geschwister und Eltern. Studenten sollten durchaus noch ihre Eltern und Geschwister im Lebenslauf nennen. Diese Angaben sind lediglich bei älteren Bewerbern nicht mehr üblich. Doch Eltern und Geschwister können einiges über Berufsanfänger aussagen. Daher sind diese Angaben im studentischen Lebenslauf für jeden Personalsachbearbeiter von Interesse. Einzelkinder gelten als Kämpfernaturen, Geschwisterkinder gelten als sozial integrativ.

Ein studentischer Lebenslauf kann die berufliche Zukunft sichern!

Studenten sollten ihren schulischen Werdegang lückenlos auflisten. Obwohl die Angabe der Grundschule nicht unbedingt üblich ist, findet sie sich dennoch immer wieder in einem studentischen Lebenslauf. Auf jeden Fall gehört jeder Schulwechsel und auch der Besuch einer Berufsschule in den Lebenslauf. Auch die Auslandsschuljahre und die Ferienaufenthalte im Ausland sind von großem Interesse, da die Sprachkenntnisse so am besten dokumentiert werden können. Alle Ferien- und Aushilfsjobs sollten erwähnt werden. Schließlich sind auch die Praktika von großer Bedeutung, denn sie weisen die praktischen Kenntnisse des Bewerbers nach.

Da ein moderner Lebenslauf sich unter anderem durch einen antichronologischen Aufbau auszeichnet, sollten nach den persönlichen Angaben zunächst die aktuellen Daten aufgelistet werden. Dies entspricht dem Aufbau eines Lebenslaufs eines Bewerbers, der schon im Berufsleben steht. Daher steht im studentischen Lebenslauf direkt nach den persönlichen Daten der Abschluss der Universität. Es folgt die gesamte universitäre Karriere mit allen Tätigkeiten als wissenschaftliche Hilfskraft. Diese Tätigkeitsnachweise werden von Personalsachbearbeitern gerne gesehen, denn sie weisen das hohe Engagement des Bewerbers nach.

Zusätzliche Zertifikate und Fortbildungen, die außerhalb der Universität erworben wurden, sollten als Zusatzqualifikation unter dem schulischen Werdegang genannt werden. Die letzte Position in jedem Lebenslauf sind die Hobbys und die ehrenamtlichen Tätigkeiten. Alle Hobbys, die auf eine gute Teamfähigkeit des Bewerbers hinweisen, sind eine sinnvolle Ergänzung des Lebenslaufs. Auch die ehrenamtlichen, sozialen Tätigkeiten verschaffen Pluspunkte, die zum Vorstellungsgespräch führen können.
Werden alle diese Daten im Lebenslauf aufgelistet, so kann auch ein Student mit seinen bisherigen Leistungen im Leben rasch mehr als eine einzige Seite füllen und ein umfassendes Bild seiner eigenen Person und seiner individuellen Persönlichkeit darbieten. Je realer sich ein Bewerber in Bewerbungsschreiben und Lebenslauf darstellt, desto eher wird er als Mensch und Bewerber auch vom Personalsachbearbeiter wahrgenommen.

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