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45 % der Arbeitnehmer sehen Gen Z als größte Führungs-Skeptiker

Zuletzt aktualisiert am 24. August 2026

Denise Hoferichter
Denise HoferichterAutorin, Professional Association of Resume Writers and Career Coaches
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40% der arbeitnehmer haben aufgrund von Misstrauen gegenüber ihrem Chef einen Job gekündigt

Vertrauen ist nicht nur ein Schlagwort am Arbeitsplatz – es ist die Grundlage für ein erfolgreiches, produktives Team. Was passiert, wenn das Vertrauen zwischen Arbeitnehmern und Arbeitgebern zu bröckeln beginnt? Eine Umfrage unter 1.000 Arbeitnehmern verdeutlicht das wachsende Misstrauen der Beschäftigten gegenüber ihren Arbeitgebern und zeigt, wie sich diese Gefühle je nach Generation unterscheiden. Der Bericht ergab, dass jeder Vierte (25 %) nicht darauf vertraut, dass sein Vorgesetzter in seinem besten Interesse handelt, und 43 % der Befragten gaben an, dass die Generation Z am ehesten dazu neigt, Entscheidungen der Führung offen in Frage zu stellen.

Die wichtigsten Erkenntnisse:

  • 40 % der Beschäftigten haben bereits gekündigt, weil sie ihrer Führungskraft nicht vertraut haben.
  • 53 % fühlten sich von ihrer Führungskraft getäuscht oder belogen.
  • 25 % vertrauen ihrer Führungskraft nicht vollständig und bezweifeln, dass diese in ihrem besten Interesse handelt.
  • 45 % sind der Meinung, dass die Generation Z am wenigsten Vertrauen in die Unternehmensführung hat.
  • Mehr als die Hälfte (54 %) glaubt, dass Babyboomer der Unternehmensführung am meisten vertrauen.
  • Unabhängig von der Generation sagen zwei Drittel der Befragten, dass ihre Führungskräfte die Prioritäten und Herausforderungen ihrer jeweiligen Generation nicht verstehen.

Die Vertrauenslücke zwischen Führungskräften und Mitarbeitenden 

Vertrauen zwischen Mitarbeitenden und ihren Führungskräften ist ein entscheidender Faktor für den Erfolg am Arbeitsplatz. Dennoch berichten viele Beschäftigte von unterschiedlich ausgeprägtem Vertrauen in die Fähigkeit ihrer Führungskräfte, in ihrem besten Interesse zu handeln.

  • 25 % vertrauen ihrer Führungskraft nicht vollständig und bezweifeln, dass sie in ihrem besten Interesse handelt.
  • 53 % haben sich bereits von einer Führungskraft belogen oder getäuscht gefühlt.

Das bedeutet: Die Ergebnisse zeigen eine deutliche Vertrauenslücke zwischen Mitarbeitenden und Führungskräften. Diese kann sich negativ auf die Arbeitsmoral, die Kommunikation und die allgemeine Arbeitszufriedenheit auswirken.

Was das Vertrauen in Führungskräfte untergräbt 

Vertrauen zwischen Mitarbeitenden und Führungskräften entsteht durch Kommunikation, Fairness und Verantwortungsbewusstsein. Bestimmte Verhaltensweisen von Führungskräften können dieses Vertrauen jedoch untergraben und dazu führen, dass sich Mitarbeitende am Arbeitsplatz nicht ausreichend unterstützt oder wertgeschätzt fühlen.

  • Bevorzugung einzelner Mitarbeitender (23 %), unethisches Verhalten (18 %) und schlechte Kommunikation (17 %) sind laut den Befragten die drei wichtigsten Faktoren, die das Vertrauen in Führungskräfte am stärksten beeinträchtigen.

Der Bericht zeigt außerdem, dass es Führungskräften teilweise an Verantwortungsbewusstsein mangelt:

  • 48 % sagen, dass ihre Führungskraft Fehler zwar zugibt, sie aber herunterspielt.
  • 29 % berichten, dass ihre Führungskraft die volle Verantwortung für Fehler übernimmt.
  • 23 % haben eine Führungskraft, die eigene Fehler nicht eingesteht.

Das Wichtigste: Schlechte Beziehungen zwischen Führungskräften und Mitarbeitenden können schwerwiegende Folgen haben. 40 % der Befragten gaben an, bereits einen Arbeitsplatz verlassen zu haben, weil sie ihrer Führungskraft nicht vertrauten.

Das bedeutet: Wenn das Vertrauen in die Führungsebene beeinträchtigt ist, fühlen sich Mitarbeitende weniger wertgeschätzt, weniger engagiert und nicht ausreichend unterstützt. Eine offene Kommunikation, Verantwortungsbewusstsein und Fairness sind daher entscheidend, um ein Arbeitsumfeld zu schaffen, in dem Mitarbeitende Vertrauen in ihre Führungskräfte haben.

faktoren die vertrauen der mitarbeiter untergraben

Generationsbedingte Sichtweisen auf Führung 

Vertrauen am Arbeitsplatz ist nicht für alle Generationen gleich – es unterscheidet sich je nach Altersgruppe. Der Bericht zeigt, dass ältere Generationen mehr Vertrauen in die Unternehmensführung haben, während jüngere Beschäftigte den Führungskräften an der Unternehmensspitze skeptischer gegenüberstehen.

  • Fast die Hälfte (45 %) der Beschäftigten ist der Meinung, dass die Generation Z am wenigsten Vertrauen in die Unternehmensführung hat.
  • Eine Mehrheit von 54 % sagt, dass Babyboomer der Unternehmensführung am meisten vertrauen.

Das bedeutet: Die verschiedenen Generationen haben ein unterschiedlich starkes Vertrauen in die Unternehmensführung. Während jüngere Beschäftigte Führungskräften am Arbeitsplatz eher skeptisch gegenüberstehen, zeigen ältere Generationen größeres Vertrauen in die Führungsebene.

Generation Z fühlt sich ermutigt, ihre Meinung offen zu äußern 

Die Generation Z verändert die Dynamik am Arbeitsplatz, indem sie Führungskräfte offener infrage stellt als frühere Generationen. Mit ihrer Bereitschaft, Bedenken anzusprechen und Entscheidungen zu hinterfragen, setzt sie sich für mehr Verantwortungsbewusstsein und Transparenz am Arbeitsplatz ein.

  • 40 % der Beschäftigten sind der Meinung, dass die Generation Z am ehesten Bedenken äußert, wenn sie mit Entscheidungen der Führungsebene nicht einverstanden ist.
  • 43 % der Befragten sagen, dass die Generation Z am ehesten bereit ist, Entscheidungen der Führungsebene offen infrage zu stellen.
  • 34 % sind der Meinung, dass Babyboomer am wenigsten dazu neigen, ihre Bedenken gegenüber der Unternehmensführung zu äußern.

Das bedeutet: Die Generation Z spricht offen über Probleme und Bedenken am Arbeitsplatz. Diese ausgeprägte Bereitschaft zur offenen Kommunikation kann älteren Generationen dabei helfen, besser zu verstehen, wie eine erfolgreiche Zusammenarbeit mit der Generation Z gelingt.

Mitarbeitende fühlen sich nicht verstanden

Eine Gemeinsamkeit über alle Altersgruppen hinweg ist eine deutliche Verständigungslücke zwischen den Beschäftigten und ihren Führungskräften. Unabhängig von ihrer Generation sagen die meisten Befragten (63 %), dass Führungskräfte die Prioritäten und Herausforderungen ihrer jeweiligen Generation nicht verstehen.

In der heutigen dynamischen Arbeitswelt, in der Vertrauen schwanken kann und Unterschiede zwischen den Generationen bestehen, sollten Beschäftigte ihre berufliche Entwicklung selbst in die Hand nehmen. Dazu gehören das Schreiben eines guten Lebenslaufes und eine vorausschauende Karriereplanung.

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Methodik

Die vorgestellten Ergebnisse basieren auf einer Umfrage unter 1.000 US-amerikanischen Befragten, die am 11. Februar 2025 durchgeführt wurde. Die Teilnehmenden wurden zu ihren Erfahrungen mit der Vertrauenswürdigkeit ihrer Führungskräfte sowie dazu befragt, wie die verschiedenen Generationen Vertrauen am Arbeitsplatz wahrnehmen. Dabei beantworteten sie unterschiedliche Fragetypen, darunter Ja-/Nein-Fragen, offene Fragen, Skalenfragen, bei denen sie den Grad ihrer Zustimmung zu bestimmten Aussagen angaben, sowie Multiple-Choice-Fragen, bei denen sie aus vorgegebenen Antwortmöglichkeiten auswählen konnten.

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Kategorie: Bewerbung

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Über den Autor

Denise Hoferichter

Denise Hoferichter

Denise Hoferichter ist Karriereexpertin und Mitglied der Professional Association of Resume Writers & Career Coaches. Auf dem Blog LiveCareer.de schreibt sie Ratgeberartikel zu den Themen Jobsuche, Vorstellungsgespräche sowie zur Erstellung erfolgreicher Lebensläufe und Karrierestrategien für Fachleute aus verschiedenen Branchen. Sie ist auch Autorin der Tipps und Beispiele im LiveCareer-Lebenslauf-Generator. Denise hat einen Masterabschluss in Sprachwissenschaft und hilft Arbeitssuchenden seit Jahren dabei, ihre Qualifikationen effektiv zu präsentieren und ihre beruflichen Ziele zu erreichen.

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